Abt. Züttlingen: Feuerwehr Möckmühl

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Abteilung Züttlingen heute

Abteilungskommandant

Ralf Wattenberg
Gassenäcker 26
74219 Möckmühl-Züttlingen
Telefonnummer: 06298/5088
Mobil: Mobiltelefon: 017611115088
Geschäft: Telefonnummer: 07136/81840

Stellv. Abteilungskommandant

Andreas Koch
74219 Möckmühl-Züttlingen

Einsätze größeren Ausmaßes

Ein Jahr später, am 28. Oktober 1975, Brand in der Wachsfabrik Metzger. Nur mit Unterstützung der Feuerwehr Möckmühl konnte das Feuer bekämpft werden und so größerer Schaden verhindert werden.

Gleiches gilt für das am 4. Juli 1976 beim Schloss Domeneck ausgebrochenen Flächenbrandes, der wegen der damals herrschenden Trockenheit nicht ungefährlich war.

Diese Liste der Einsätze ließe sich noch um etliches verlängern, beispielsweise um Klein- oder Zimmerbrände, Hochwassereinsätze und ähnliches.

Wenn sich dieser Tage die vielen geladenen Gäste und die Bürgerschaft der Stadt Möckmühl zur Feier des Jubiläums einfinden, entbietet auch die Abteilung Züttlingen ihre herzlichsten Glückwünsche, verbunden mit dem Dank- für langjährige kameradschaftliche Verbundenheit und gegenseitigem Vertrauen. Möge dieses Verhältnis in Zukunft weiter gefestigt und ausgebaut werden, zum Wohle aller Bür­ger unserer Stadt und gemäß dem Wahlspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

Am 25. September 1981 konnten wir uns bei den Kameraden aus Möckmühl revanchieren, als wir zur Unterstützung beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Siegelbach mithalfen.

Ein Einsatz besonderer Art erwartete uns am 12. März 1984, als ein allzu eiliger Autofahrer eine Tanksäule der Tankstelle Dumm umriss. Dabei galt es, die Tankstelle weiträumig abzusperren, ausgelaufenes Benzin aufzunehmen und die abgerissenen Kraftstoffleitungen abzudichten.

Ein Großfeuer vernichtete am 15. Januar 1987 das Turbinenhaus der Firma Held & Grimmer in Züttlingen. Dabei entstand Sach- und Gebäudeschaden von 1,2 Mio. DM. Trotz des Einsatzes der gesamten Wehr konnte das Gebäude mit dem darin befindlichen Maschinenpark nicht mehr gerettet werden.

Leistungsabzeichen - Bronze bis Gold erworben

Bei der Jahreshauptversammlung der Wehr 1971 legte der seit 1952 als Kommandant tätige Friedrich Bauer sein Amt aus Altersgründen nieder und wurde aufgrund seiner Verdienst um die Feuerwehr zum Ehrenkommandanten ernannt.

Unter dem neuen Kommandanten Eduard Hofacker veranstaltete die Feuerwehr im Juli 1971 erstmals das Feuerwehr und Musikfest unter der Platane beim Schloss Domeneck. Bis heute erfreut sich diese Veranstaltung sowohl bei der Züttlinger Bevölkerung wie auch bei auswärtigen Gästen und Feuerwehren großer Beliebtheit.

1976 wurde in Züttlingen eine Jugendfeuerwehr gebildet, um den Mangel an Nachwuchs zu beheben. Von den ursprünglich 16 Mitgliedern konnten bis Ende 1978 insgesamt zwölf in den Feuerwehrdienst übernommen werden. Seit dem 1. April 1983 unterhält die Abteilung wieder eine Jugendfeuerwehr, aus der jährlich einige Mitglieder übernommen werden.

Im Januar 1980 wurde das 1959 beschaffte LF8 aus Altersgründen durch ein Neufahrzeug des gleichen Typs, diesmal der Firma Bachert, ersetzt. Die feuerwehrtechnische Beladung des alten Fahrzeugs konnte komplett übernommen werden. Den gewachsenen Anforderungen an die moderne Feuerwehr wurde mit der Ausstattung mit Pressluftatmern und dem Einbau eines Funkgeräts Rechnung getragen.

Bei der Abteilungsversammlung 1981 übergab der seit zehn Jahren tätige Kommandant Eduard Hofacker sein Amt am Viktor Weispfenning und wurde für seine Verdienste um das örtliche Feuerwehrwesen zum Ehrenkommandanten ernannt.

In den Jahren 1981 und 1982 wurde unser Gerätehaus an der Nordstraße in mehr als 500 freiwilligen Arbeitsstunden von den Wehrangehörigen renoviert und am 17. April 1983 mit einem „Tag der offenen Tür" der Bevölkerung vorgestellt.

Zur Zeit wird der aus dem Jahre 1953 stammende Fahrzeuganhänger von der Feuerwehr aufgerichtet und mit Gerät und Material zur Bekämpfung von Öl- und anderen Umweltgefahren ausgestattet.

Die Abteilung Züttlingen zählt zum 1. Januar 1988 23 aktive Mitglieder. Dazu kommen die 8 Angehörigen der 1987 gegründeten Altersabteilung und 12 Jugendfeuerwehrangehörige.

Das erste Feuerwehrfahzeug wird beschafft

Am 6. Mai 1936 wurde vom württembergischen Landes-Feuerlösch-Inspektor ein Erlass herausgegeben, der die bestehenden freiwilligen Feuerwehren in eine Kameradschaft in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins umwandelte. Damit endet auch die Reihe der noch erhaltenen Dokumente.

Erst am 4. Mai 1946 wurde auf Anordnung der Verwaltung die Freiwillige Feuerwehr Züttlingen wieder gegründet. Die noch vorhandenen Geräte wurden auf ihre Verwendbarkeit und Einsatzbereitschaft geprüft, wobei der größte Teil als noch brauchbar bezeichnet wurde. Lediglich die aus dem Jahre 1880 stammende Feuerspritze war nun gänzlich unbrauchbar und wurde (leider) verschrottet.

Bereits am 17. Juli 1946 lieferte die Firma Bachert aus Kochendorf eine Motorpumpe vom Typ TS 8 mit DKW-Zweitaktmotor, sowie Saug- und Druckschläuche dazu. Da aber kein geeigne­tes Transportfahrzeug für Pumpe und Gerät vorhanden war, ließ die Einsatzbereit­schaft mehr zu wünschen übrig, musste doch zu jeder Übung und möglichem Einsatz erst ein Fahrzeug beschafft werden.

Im Jahre 1953 wurde dann auf ständiges Drängen des damaligen Kommandanten Walter Leibig ein Luftbereifter Anhänger zum Transport von Pumpe und Gerät bei der Firma Bachert beschafft. Außerdem wurde die erste Feuersirene auf dem Rathausdach montiert.

Diese Anschaffungen kamen gerade rechtzeitig zum Bezirksfeuerwehrtag am 23. Mai 1954 in Züttlingen. Das Programm wies eine ganze Anzahl unterschiedlicher Punkte aus.

Zwei Jahre später, am 19. März 1955, wurde die unmittelbar nach Kriegsende auf Vereinsbasis weiter bestehende Musikkapelle wieder in die Feuerwehr aufgenommen. Am 21. Juli 1970 stifteten die Geschwister Müller einen Großteil der Musikinstrumente, die bisher in Privatbesitz waren, der Freiwilligen Feuerwehr Züttlingen zum Gebrauch in der Feuerwehrkapelle. Die Kapelle zählt heute 14 Mitglieder und spielt zusammen mit der Kapelle des Musikvereins Siglingen. Das Orchester konnte besonders in den letzten Jahren, auch aufgrund erfolgreicher Jugendarbeit, große Erfolge erzielen.

Im Jahre 1959 wurde nach langen und intensiven Bemühungen das erste Feuerwehrfahrzeug, ein LF 8 der Firma Ziegler übernommen. Es war eines der ersten Fahrzeuge im Landkreis Heilbronn, das an eine Wehr ohne Stützpunktaufgaben ging. Die Anschaffung dieses Fahrzeugs war für die Gemeinde nicht einfach, aber die gegebenen örtlichen Verhältnisse mit der Zuckerfabrik, der den gesamten Ort schneidenden Bahnlinie, den Weilern Ernstein und Assumstadt und den Höfen Domeneck, Seehof und Maisenhälden rechtfertigten den Entschluss.

Der Großbrand in Maisenhälden am 10. und 11. Juli 1960, dem das Stall- und Scheunengebäude zum Opfer fiel, hat die Richtigkeit der damals angestellten Überlegungen gerechtfertigt. Bei diesem insgesamt zweitägigen Einsatz waren die Wehren aus Möckmühl, Siglingen, Neckarsulm und Heilbronn im Einsatz.

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Züttlingen

Dies geht aus verschiedenen Meldungen des Unteramts Möckmühl an die Oberamtsstadt Neckarsulm hervor. Leider sind über Personal und Ausrüstung keine Unterlagen mehr vorhanden.

Nachdem Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Zuckerfabrik fertig gestellt wurde und den Betrieb aufgenommen hatte, wurde in den Jahren 1865 und 1875 vom Oberamt die Anschaffung von Spritze und weiterem Löschgerät dringend empfohlen. Der Gemeinderat entschloss sich im Jahre 1879, dem Drängen des Oberamts nachzugeben und eine fahrbare Feuerspritze mit entsprechendem Schlauchmaterial zu beschaffen und eine Feuerwehr nach dem damals üblichen Muster aufzustellen.

Am 23. Oktober 1880 wurde die Feuerspritze, geliefert von der Firma Kurz aus Stuttgart, übernommen. Zum Anschaffungspreis von RM 1.650,- leistete die Brandversicherungsanstalt einen Zuschuss von RM 550,-, so dass auch noch persönliche Ausrüstungsgegenstände für die fünf aufgestellten Züge beschafft werden konnten (als Kommandant wurde der ehemalige königliche Feldwebel Grünhoff bestellt).

Gleichzeitig wurde mit der Verwaltung der Zuckerfabrik vereinbart, in Ernstfällen auf die dort vorhandene Handfeuerspritze zurückgreifen zu können. Dies ist der erste Hinweis darauf, dass die Zuckerfabrik damals bereits über eine „Werksfeuerwehr" verfügte, die in der Vergangenheit mehrmals Brände in der Fabrik erfolgreich bekämpfte, beispielsweise „eine Feyersbrunst" am 24. Januar 1875.

Die folgenden sechs Jahre waren geprägt durch weitere Ergänzungen der Ausrüstung für die insgesamt 75 Mann starke Wehr. So wurden im Jahre 1881 eine Bockleiter, 2 Steckleitern und mehrere Feuerhaken beschafft. Im Juli 1886 wurden insgesamt 75 Messinghelme, das Stück zu RM 5,-, gekauft und an die Mannschaft ausgegeben.

Im Jahre 1883 wurde vom Gemeinderat eine „Lokal - Feuerlösch - Ordnung" aufgestellt, die die Tätigkeit der Feuerwehr und deren Dienstbetrieb regelte. Diese örtliche Feuerlöschordnung wurde 1886 überarbeitet und die Pflichtfeuerwehr mit einer Personalstärke von 90 Mann in 6 Abteilungen eingeführt.

Ein Jahr später, im Januar 1887, wird die „Lokal - Feuerlösch - Ordnung" außer Kraft gesetzt und die Feuerlöschordnung des Oberamts in der Fassung vom 30. Oktober 1886 übernommen.

Bis zum Jahr 1913 weist die Geschichte für die Feuerwehr Züttlingen keine besonderen Vorkommnisse aus. Regelmäßige Übungen und Visitationen durch den zuständigen „Brand - Inspektor" gaben keinen Anlass zu Beanstandungen, größere Einsätze waren ebenfalls nicht zu verzeichnen.

Am 10. Juli 1913 wurde die vorhandene Ausrüstung um eine mechanische, fahrbare Leiter von 12 Metern Steighöhe ergänzt, die bis zum Jahre 1959 bei der Feuerwehr in Gebrauch war, dann von der Gemeinde genutzt und vor kurzem einem Züttlinger Handwerker verkauft wurde.

Über die Zeit des 1. Weltkrieges und die Jahre danach liegen uns keine Aufzeichnungen vor. Am 19. September 1925 wurde nach mehrmaligen Anläufen die bestehende Pflichtfeuerwehr aufgehoben und die freiwillige Feuerwehr Züttlingen gegründet. Erster Kommandant wurde Robert Hofmann, der 85 freiwilligen Feuerwehrmännern vorstand, die in die Abteilungen Stab, Steiger-, Hydranten-, Spritzen- und Wachmannschaft gegliedert war.

Kurz darauf, am 19. Mai 1926, wurde die Feuerwehr um eine weitere Abteilung reicher. Elf musikbegeisterte Züttlinger Bürger stellten den Antrag auf Aufnahme in die Feuerwehr zwecks Bildung einer Feuerwehrkapelle. Diesem Auftrag wurde entsprochen und der „Feuerwehr-Musik-Zug" gebildet.

Am 5. Januar 1927 musste die noch junge freiwillige Feuerwehr ihre Feuertaufe bei einem Großbrand im landwirtschaftlichen Anwesen Kappus bestehen. Da die Wasserversorgung Probleme bereitete, wurden die Feuerwehren aus Möckmühl und Siglingen um Hilfe gebeten. Beide mussten jedoch nicht mehr eingreifen. Die FFW Möckmühl stellte etliches Schlauchmaterial zur Verfügung, so dass die letzten Ablöscharbeiten ohne Schwierigkeiten vor sich gehen konnten. Der Chronist vermerkt zum Abschluss seines ausführlichen Brandberichts ausdrücklich, dass dies „seit dem Jahre 1910 das erste größere Brandunglück in der Gemeinde gewesen ist."

Wenige Tage später, am 11. Januar 1927, leisteten die Züttlinger Wehrmänner in einer Stärke von 40 Mann Nachbarschaftshilfe bei einem Großfeuer in Siglingen, bei dem sogar die Motorspritze aus Heilbronn eingesetzt werden musste.

Im Januar 1929 vernichtete ein Großbrand die landwirtschaftlichen Anwesen Geist und Hetzler in Züttlingen. Bei Temperaturen von annähernd 30 Grad minus war an ein Löschen des Brandes nicht zu denken. Die Feuerwehr musste fast tatenlos zusehen, wie zwei Scheunen mit Ställen und zwei Wohnhäuser in Schutt und Asche sanken.

Beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens am 9. August 1887 konnte sich die Feuerwehr erstmals im Einsatz auszeichnen. Für die sechs Geschädigten wurde eine Sammlung durchgeführt, die den stolzen Betrag von RM 300,- erbrachte.

Da die Feuerlöschordnung schon damals eine Befreiung vom Feuerwehrdienst gegen eine „Feuerwehrabgabe" vorsah, wurde auch in Züttlingen davon Gebrauch gemacht. Gegen eine Gebühr von RM 5,- pro Jahr konnten sich die Dienstpflichtigen vom Feuerwehrdienst befreien lassen. Das führt schließlich soweit, dass im Jahre 1889 bereits akuter Personalmangel herrschte. Mit der Verpflichtung von Dienstboten, Knechten, Gesellen und Gehilfen, bisher von der Dienstpflicht nicht berührt, wurde diesem Übel abgeholfen.